DSGVO-Wissen · https pflicht website

HTTPS-Pflicht — warum unverschluesselte Websites 2026 nicht mehr akzeptabel sind

Auch wenn die DSGVO keine ausdrueckliche HTTPS-Pflicht kennt — faktisch ist sie es. Wer 2026 noch unverschluesselt unterwegs ist, riskiert Bussgelder, Abmahnungen und Vertrauensverlust. Was zu tun ist.

Was sagt die DSGVO?

DSGVO Art. 32 verlangt "angemessene technische Massnahmen, um ein dem Risiko entsprechendes Schutzniveau zu gewaehrleisten." Bei einer Website mit Kontaktformular, das personenbezogene Daten (Name, E-Mail, Telefon) verarbeitet, ist unverschluesselte Uebertragung kein angemessenes Schutzniveau mehr — alle Aufsichtsbehoerden sind sich einig.

DSGVO Art. 32 Abs. 1 lit. a) · konkretisiert durch DSK-Beschluss vom 27.04.2018.

Welche konkreten Risiken gibt es ohne HTTPS?

Wie richten Sie HTTPS kostenlos ein?

Variante A: ueber den Hosting-Anbieter

Die meisten Hoster bieten "Let's Encrypt"-Zertifikate kostenlos im Kundenmenu an — mit einem Klick aktivierbar. Anbieter:

Variante B: Cloudflare als Proxy (auch ohne Hosting-Wechsel)

Auch wenn Ihr Hoster kein SSL bietet, koennen Sie Cloudflare kostenlos vorschalten:

  1. Account auf cloudflare.com erstellen.
  2. Domain hinzufuegen.
  3. Die genannten Nameserver bei Ihrem Domain-Registrar eintragen.
  4. SSL-Modus auf "Flexible" oder besser "Full" stellen.

Cloudflare liefert dann automatisch ueber HTTPS aus und holt vom Hoster.

Pflicht-Schritte nach der Umstellung

Pragma-Hinweis

Falls Sie keinen Zugang zu Ihrem Hoster haben und niemand reagiert: Cloudflare-Variante (oben) ist in 20 Minuten erledigt und kostet nichts.

Laedt Ihre Seite ueber HTTP?

Unser Check sagt es Ihnen — und ob es weitere DSGVO-Verstoesse gibt.

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